Content Monetarisierung im Internetportal oder Blog

Content Monetarisierung

Bei der Recherche zu unserem Projekt „online kaufen, lokal abholen“ bin ich auf einen Artikel auf pnn.de gestoßen und war überrascht. Ich wusste nicht wohin ich zuerst schauen sollte. Das erste was mir sofort auffiel, ist die Fülle an Werbung. Dabei hält sich die mir angezeigte Werbung an kein Thema. Irgendwie war ich so davon überwältigt das ich mich dazu entschlossen habe einen kurzen  Fachartikel zum Thema Content Monetarisierung zu schreiben. Wenn Sie den Screenshot des Artikels mit meinen Markierungen sehen, dann werden Sie meine Beweggründe verstehen.

Content Monetarisierung Internetportal oder Blog

Beim Abruf der Artikel-URL dauert es etwa 3-5 Sekunden bis sich alle elf Werbebanner und noch zusätzliche „Das-könnte-Sie-noch-interessieren-Artikel“ geladen werden und das Layout komplett verschieben. Dann dürfen Sie mit der Suche des eigentlichen Artikels beginnen. Im Above The Fold Bereich, können Sie nur den Titel des Artikels sehen. Ob Sie diesen Titel auch zu dem Artikel zuordnen können, bleibt offen.

Überwältigt von der Fülle der Werbung kommt man sich verloren vor. Meiner Meinung nach sind im Bereich Above Te Fold gleich 7 Werbebanner die eingeblendet werden, eindeutig zuviel. Nach der Überschrift die Sie trotz des Wirrwars dennoch finden konnten, folgen 5 weitere zum Teil „Das-könnte-Sie-noch-interessieren-Artikel“, aber besser macht es die Sache nicht. Hier hat jemand mit der Content Monetarisierung eindeutig übertrieben.

Wenn ein Konzept für ein Internetportal erstellt wird und die Content Monetarisierung geplant wird, sollten auch die Werbeplätze im Konzept berücksichtigt und anhand von MockUps festgestellt werden, wie die Seite vom Leser wahrgenommen wird.

Strategien für Content Monetarisierung

Besonders auffällig ist, dass hier auf nur einen Werbepartner Google Adsense gesetzt wird. Auch wenn diese Art der Werbung zu den Klassikern gehört, sollte der Portalbetreiber sich mit den Möglichkeiten der Content Monetarisierung ausseinandersetzen und bei Bedarf auch extern beraten lassen. Die Betriebsblindheit im Haus oder auch einfach der mangel am Fachwissen und Know-How führen zur Abwanderung der Nutzer.

Auf die Schnelle fallen mir folgende Möglichkeiten ein:

  1. Werbung für lokale Unternehmen
  2. Affiliate-Programme
  3. Werbung für eigene Produkte oder Dienstleistungen
  4. Spenden

Alle diese Modelle erfordern eine gut durchdachte Strategie für Content Monetarisierung. Wer das jedoch erfolgreich umsetzen will, braucht ein Ziel und klare Strategie die kompetent umgesetzt wird.